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Der Autor - Baldur Haase |
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Einweihung des Denkmals für die Opfer politischer Gewaltherrschaft in beiden deutschen Diktaturen, am 21. April 2007 in Gera.
Das Denkmal entstand auf Initiative des dortigen Vereins "Gedenkstätte Amthordurchgang" e.V. |
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Waldheim, Ende Januar 1990:
Ein fast noch heimlicher Blick auf einen verschwindend kleinen Teil der Strafvollzugsanstalt, wie in der DDR derartige Einrichtugnen offiziell genannt wurden. Hinter der Gefängnismauer, rechts im Bild, ein Stück des ehemaligen Jagdschlosses, das August der Starke 1716 als "Allgemeines Zucht-, Armen- und Waisenhaus" einrichten ließ. Es bildete den Grundstock für die Erweiterung einer Gefängnisanlage, die das Stadtbild beherrscht. Wer hier in einem Saal untergebracht war, konnte sich rühmen, ein "Schlossbewohner"
zu sein, allerdings eine recht fragwürdige Selbsteinschätzung. Hier befindet sich auch die seit 1735 bestehende Anstaltsdruckerei. |
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Die Kleinstadt Waldheim, auch "Perle des Zschopautales" genannt, liegt in einer landschaftlich schönen Gegend. Wer freiwillig hierher kam, mag sich über einen Willkommensgruß gefreut haben. Das Foto entstand Ende Januar 1990. |
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Mitte Januar 1990 in Gera (im Hintergrund das Gebäude der Bezirksleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands): Lenin hat ausgedient. Den "Klassenkampf" scheint der Kapitalismus gewonnen zu haben.
Das Denkmal fristete, bis zu seinem völligen Verschwinden, ein Schattendasein. |
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War alles für die Katze?
Während der Neugestaltung des Geraer Stadtzentrums, in den letzten anderthalb Jahrzehnten der DDR, wurde auch ein imposantes Mauerstück errichtet, auf dem ein Ausspruch Lenins verewigt war,der lautete:
"Der Kommunismus beginnt dort, wo einfache Arbeiter in selbstloser Weise, harte Arbeit bewältigend, sich Sorgen machen um die Erhöhung der Arbeitsproduktivität."
Nach der erfolgreichen, friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989 und der damit verbundenen Entmachtung der SED, war das Bauwerk mit seinem ohnhin unrealistische Spruch, bald mit linken und rechten Parolen und demokratischen Äußerungen beschmiert. Die Geraer nannten es bis zum Abriss "Klagemauer".
Das Foto entstand Ende Januar 1990. |
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Das berüchtigte DDR-Frauenzuchthaus in Hoheneck (Erzgebirge). Aufnahme von 1998. |
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Aus Protest gegen den drohenden Abriss der ehemaligen U-Haftanstalt des MfS in Gera, versammelten sich am 20. Juli 1999 ehemalige politische Häftlinge und Bürger, die mit ihnen sympathisierten vor dem Gebäude im Zentrum der Stadt
Der Erfolg war, dass ein Teil (das Torhaus) erhalten blieb und heute dem Verein "Gedenkstätte Amthordurchgang" als
Erinnerungs- und Begegnungsstätte dient. |
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Das Stasigefängnis im Stadtzentrum von Gera hat seine drohende Ausstrahlung verloren. Bürgerrechtler besetzten Anfang Januar 1990 sämtliche Stasi-Immobilien in der Stadt. Das Foto entstand Mitte Januar 1990. |
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